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„Es ist falsch zu denken, es sei Aufgabe der Physik herauszufinden, wie die Natur beschaffen ist. Physik beschäftigt sich vielmehr damit, was wir über die Natur sagen können.“ (Niels Bohr: „Atomtheorie und Naturbeschreibung“, 1931)

Probenentnahme, Feldarbeiten

IAF besitzt umfangreiche Ressourcen für Feldarbeiten, Probenahme und In-situ-Messungen, um unsere Kunden direkt vor Ort bei der Lösung von messtechnischen und technischen Fragen zu unterstützen, beispielsweise:

Kontinuierliche Schulungen unserer Mitarbeiter im Strahlen-, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie die Ausstattung mit Sicherheits- und Schutzausrüstung sorgen für die Einhaltung hoher Standards bei der Arbeitssicherheit. IAF verfügt über eine Genehmigung nach § 15 StrlSchV für Arbeiten in fremden Anlagen und Einrichtungen. Wir stellen bei Bedarf einen ausgebildeten Sicherheits- und Gesundheitskoordinator (SiGeKo) zur Verfügung.

Messungen auf Altlasten, an Arbeitsplätzen, Freimessung u. ä.

Wir unterstützen unsere Kunden vor Ort mit hochqualifizierten Mitarbeitern und optimaler Ausrüstung bei Messkampagnen und Standortuntersuchungen unter anderem auf den folgenden Gebieten:

  • Radiologische Erkundung und Charakterisierung
  • Anfertigung von radiologischen Gutachten für Bauflächen einschließlich der Beurteilung des Radonrisikos bestehender und zu errichtender Wohngebäude sowie Erarbeitung von standortbedingten Empfehlungen für radongeschütztes Bauen
  • Sanierungsbegleitende Tätigkeiten an Hinterlassenschaften des Erzbergbaus sowie anderer NORM-Industrien (Vor-Ort-Überwachung, Messtechnische Begleitung von Bau- und Sanierungsmaßnahmen, Kontrolle und Bewertung des Sanierungserfolges)
  • Bewertung der Strahlenexposition an Arbeitsplätzen
  • Überprüfung von Anlagen/Betriebsstätten hinsichtlich des Vorhandenseins von radioaktiven Kontaminationen
  • Staubsammlung aktiv und passiv, radiologische Analyse von Staubproben (v.a. langlebige Alphastrahler)

Die Verbindung zwischen Probenahme/Vor-Ort-Präsenz bei unseren Kunden, Radionuklidlabor und Interpretation der Ergebnisse/Beratung eröffnet einmalige Möglichkeiten der zielgenauen Eingrenzung von Problemen und bedarfsorientierten Festlegung von Proben- und Analysenumfängen. Wir haben uns über viele Jahre das Vertrauen als fairer Partner erarbeitet: unser Ziel ist immer die effiziente Lösung von Problemen jedes einzelnen Kunden unter Einsatz der im Hause autark vorhandenen Radionuklidanalytik auf höchstem Niveau.

Monitoringprogramme, Arbeitsplatz- und Umgebungsüberwachung

IAF organisiert und führt Monitoringprogramme zur Arbeitsplatz- und Umgebungsüberwachung aus. Dabei kümmern wir uns in Abstimmung mit dem Kunden um die Planung, messtechnische Ausrüstung, Probenahme und Analysen, Auswertung und Beratung hinsichtlich ggf. erforderlicher Maßnahmen zur Dosisreduzierung. Monitoringprogramme können je nach kundenspezifischen Erfordernissen folgende Parameter umfassen:

  • Messung der Ortsdosisleistung
  • Messung und radiologische Charakterisierung von Staub und langlebigen Alphastrahlern
  • Radon und Radonfolgeprodukte (sowie Thoron bei Erfordernis)
  • Aktivitätskonzentrationen in Ableitungen, Produktionswässern und sonstigen Stoffströmen
  • Spezifische Aktivität von Rohmaterialien, Zwischen- und Endprodukten sowie Rückständen und Abfällen.

Wenn außer radiometrischen Parametern auch konventionelle Komponenten zu überwachen sind (z.B. Quecksilber in der Erdöl-/Erdgasindustrie, Deklarationsanalysen nach LAGA oder Deponieverordnung, Schwermetalle und andere Parameter), arbeiten wir eng mit Labors zusammen, die für diese Stoffe entsprechend ISO 17025 akkreditiert sind.

Rückbau nuklearer Anlagen, nuklearmedizinischer und Forschungseinrichtungen sowie radiologische Labors

Wir unterstützen unsere Auftraggeber bei der Planung, Umsetzung und Begleitung von Probenahmeprogrammen sowie der anschließenden Analytik, einschließlich der Festlegung der erforderlichen Schutzausrüstung und Tauglichkeits-Untersuchungsprogramme. Einsatzfelder, in denen wir langjährige Erfahrungen besitzen, sind z.B.

  • Nuklearmedizinische Einrichtungen
  • Forschungseinrichtungen und Labors, in denen mit radioaktiven Stoffen umgegangen wurde
  • Kernkraftwerke
  • Bergbauliche Gewinnung und Erzaufbereitung von Uran und Thorium.

IAF verfügt über eine Genehmigung nach §15 der StrlSchV und entsprechend ausgebildete Strahlenschutztechniker (Atemschutz-Vorsorgeuntersuchung).

NORM-Industrien

IAF begleitet seit vielen Jahren Kunden aus verschiedenen NORM-Industrien (siehe z.B. in Anhang XI und XII der StrlSchV oder in Anlage VI der EU-Grundnormenrichtlinie 2013/59/Euratom), wie z.B.:

  • Erdöl-/Erdgasunternehmen (Produktion und Transport)
  • Bergbau- und Aufbereitungsunternehmen
  • Rohstoffverarbeitung, Metallurgie- und Hüttenbetriebe
  • Kohlekraftwerke
  • Schrottverwertungs- und Recyclingbetriebe (z.B. Quecksilber-Rückgewinnung aus Erdöl-/Erdgasrückständen).

Der wesentliche Kundenvorteil der Vor-Ort-Präsenz qualifizierter Mitarbeiter von IAF liegt in der zielführenden und qualitätsgerechten Probenahme und Dokumentation und in der Vermeidung von Missverständnissen bei der Probenahme. Dies zahlt sich beispielsweise bei der späteren Erstellung von Antragsunterlagen für Entsorgungsgenehmigungen aus.

Beispiele unserer Vor-Ort-Einsätze sind Filterwechsel mit Probenahmekampagnen in industriellen Staubfilteranlagen (z.B. Hüttenbetriebe, Kohlekraftwerke) und Erdgastransport-Anlagen, Vorbereitung und Begleitung von Transporten (ADR Klasse 7) von NORM-Rückständen zur Verwertung/Entsorgung oder Freimessung von kontaminierten Materialien nach Reinigung/Sortierung.

Effiziente Freimessung von Schrott und anderen kontaminierten Stoffen

Für die Freimessung großer Mengen an Schrott und anderen kontaminierten Materialien sind Einzelmessungen in der Regel sehr zeitintensiv, ohne einen adäquaten Zuwachs an Information zu bringen. Deshalb hat IAF gemeinsam mit der Wismut GmbH ein hocheffizientes Verfahren zur Freimessung großer Schrottmengen entwickelt, das statistisch optimierte Feldmessungen mit Laboruntersuchungen von einzelnen Proben zur Qualitätssicherung intelligent kombiniert. Das Verfahren ist behördlich akzeptiert und vermeidet insbesondere die Fehler, die unvermeidlich beim Einsatz von Gammadetektoren entstehen, welche beispielsweise Kontaminationen durch Pb-210 und Po-210 nicht erfassen können.

Mit dieser Methode konnten beispielsweise mehr als 70% des bei Rückbau und Sanierung der Wismut-Hinterlassenschaften angefallenen Schrotts einfach und schnell realisiert werden. Eine Zusammenfassung der Methodik kann unter Downloads heruntergeladen werden. Es ist jedoch unbedingt zu beachten, dass dieses Verfahren einer standortspezifischen Anpassung bedarf und keine „Kochbuch-Rezepte“ existieren. Bitte sprechen Sie uns dazu an.

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