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„Es ist falsch zu denken, es sei Aufgabe der Physik herauszufinden, wie die Natur beschaffen ist. Physik beschäftigt sich vielmehr damit, was wir über die Natur sagen können.“ (Niels Bohr: „Atomtheorie und Naturbeschreibung“, 1931)

Akkreditiertes Radionuklidlabor und Strahlenschutzberatung

Die IAF-Radioökologie GmbH (IAF) hat sich seit ihrer Gründung 1993 zu einem deutschlandweit und international führenden Radionuklidlabor und interdisziplinären Beratungsunternehmen für Strahlenschutz und Radonmessungen entwickelt. Zu unserem großen nationalen und internationalen Kundenkreis zählen neben Unternehmen und Behörden auch Privatpersonen.

Unsere erstklassige Reputation beruht auf dem Vertrauen, das wir uns bei unseren Kunden seit mehr als 20 Jahren durch einen kompromisslosen Qualitätsanspruch erarbeitet haben. Wir legen höchsten Wert auf die Genauigkeit und Verlässlichkeit unserer Ergebnisse und der daraus gezogenen Schlussfolgerungen. Unser Labor zeichnet sich durch eine individuelle Probenlogistik, sehr kurze Probendurchlaufzeiten und eine umfassende Kundenbetreuung aus, die über die bloße Analytik weit hinausgeht und eine wissenschaftliche und praxisbezogene Interpretation der erhaltenen Ergebnisse umfasst.

Als führendes Radionuklidlabor und Beratungsunternehmen für natürliche und künstliche Radioaktivität sowie Radon in Gebäuden und im Freien war und ist IAF an zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligt, beispielsweise für das Bundesamt für Strahlenschutz. Unsere innovativen und behördlich anerkannten Mess- und Analysenmethoden setzen neue Maßstäbe, beispielsweise bei der hocheffizienten Freimessung radioaktiv oberflächen-kontaminierter Materialien (z.B. Gesamt-Alpha-Aktivität von Schrott) oder der In-situ-Bestimmung der spezifischen Aktivität von NORM (Naturally Occurring Radioactive Materials).

Unser Prüflabor ist seit 2005 nach DIN EN ISO 17025:2005 akkreditiert. IAF ist eine vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz anerkannte und in die Landesliste eingetragene Messstelle gemäß § 15 Abs. 4 der Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserverordnung – TrinkwV 2001).

Die Symbiose von Beratungskompetenz und radiochemischen Laborleistungen sowie unsere umfangreichen Kapazitäten für Feldarbeiten zur Probenahme, Freimessung und Vor-Ort-Begleitung radiologisch relevanter Arbeiten (insbesondere auch zum Thema Radon) durch qualifizierte Mitarbeiter ermöglicht uns die schnelle Erarbeitung kundenorientierter Lösungen aus einer Hand.

Mit der Einbindung in nationale und internationale Netzwerke sowie die Mitarbeit in Gremien sichern wir unsere ständige Qualifikation und führende Position bei der Erarbeitung von Richtlinien und methodischen Empfehlungen. Beispielsweise war IAF bei der Erarbeitung der Empfehlungen zur Untersuchungsmethodik im Rahmen der novellierten Trinkwasserverordnung beteiligt. IAF betreut das Europäische ALARA-Netzwerk für NORM (EANNORM). Führende Mitarbeiter der IAF arbeiten regelmäßig im Rahmen des Deutsch-Schweizerischen Fachverbandes Strahlenschutz e.V. sowie von IAEA-Arbeitsgruppen (z.B. IAEA ENVIRONET, IAEA ENVIRONET NORMDetermination of Environmental Remediation End States (DERES).

Aktuelles
Der neue Leitfaden zur Untersuchung und Bewertung von radioaktiven Stoffen im Trinkwasser bei der Umsetzung der Trinkwasserverordnung (BMUB, BMG, BfS, UBA, Landesbehörden, DVGW, BDEW) vom Januar 2017 steht hier zur Verfügung.
IAF bearbeitet für das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) das F&E-Vorhaben „Qualifizierung der Luftdichtheitsmessung an Gebäuden zur Prüfung der Radondichtheit neu errichteter Gebäude“ mit dem Ziel, die praktische Anwendbarkeit des sogenannten Blower-Door-Verfahrens für die Bewertung der Radonsituation in Gebäuden zu ermitteln und damit wissenschaftlich fundierte Grundlagen für die Umsetzung des Messverfahrens in der Praxis zu schaffen.


IAF ist an führender Stelle in das von der Europäischen Kommission finanzierte Projekt im Rahmen von INSC (Instrument for Nuclear Safety Cooperation) "Regulatory regime for nuclear safety and enhancing radiation safety and nuclear safeguards in Mongolia (MN3.01/12)" beteiligt. Dr. Kunze von IAF ist der Technical Team Leader des Projektes, an dem Risk Audit, IRSN, GRS und WISUTEC beteiligt sind. Das Projekt schließt sich nahtlos an das unter Leitung von Dr. Kunze erfolgreich abgeschlossene Vorhaben "Establishment of a Regulatory Framework for Uranium Mines and Milling Operations in Mongolia (MN3.01-11)" an. Die Laufzeit beträgt 24 Monate bis 2018.


Der 8. Workshop von EANNORM vom 5.-7.12.2016 in Stockholm wurde von der Schwedischen Strahlenschutzbehörde SSM gemeinsam mit IAF-Radioökologie erfolgreich durchgeführt. Mehr Informationen hier.


Der 9. EANNORM Workshop wird im Dezember 2018 am Zentralen Bergbau-Institut in Katowice stattfinden. Mehr informationen hier.


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