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IAF berät zu Strahlenschutz und Radioaktivität und erklärt Messergebnisse

 

Auf der Grundlage vieler Jahrzehnte unserer Erfahrung leisten wir umfangreiche und kompetente Beratung auf dem Gebiet des Strahlenschutzes und der Interpretation von Messwerten, unter anderem:

  • Modellierung der Staub- Aerosol- und Radonausbreitung mittels ARTM (Lagrange-Modell des BfS auf der Basis von AUSTAL2000).
  • Radioaktivitätsbilanzen in industriellen Prozessen (Verbrennung, chemische Prozesse etc.).
  • Ermittlung der von Rückständen verursachten Expositionen nach § 28 StrlSchV.
  • Entlassung von Rückständen aus der Strahlenschutzüberwachung nach §§ 29-30 StrlSchV.
  • Sachverständigenleistungen für Arbeitsplätze mit natürlicher Radioaktivität nach § 172 StrlSchG, Ermittlung der Exposition von Beschäftigten.
  • Dosisermittlung und Entwicklung von Maßnahmen zum Schutz vor Radon an Arbeitsplätzen und in Aufenthaltsräumen, insbesondere in Radonvorsorgegebieten.
  • Sanierungspläne auf radioaktiv kontaminierten Standorten nach § 164 StrlSchV.

IAF ist regelmäßig in Forschungs-, Entwicklungs- und Beratungsprojekte eingebunden, um anspruchsvolle Fragestellungen auf den Gebieten der Radionuklidanalytik, des Strahlen- und Radonschutzes zu bearbeiten. Ausgewählte Beispiele sind:

  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Aktivitätskonzentration von Radon und Radonfolgeprodukten sowie der Aerosolkonzentration im Teilchengrößenbereich ab ca. 4 nm an Arbeitsplätzen (gemeinsam mit TROPOS Leipzig, Auftraggeber: BfS).
  • Bestimmung des zeitabhängigen Quellterms der Staubabwehung von NORM-Stoffen (gemeinsam mit Brenk Systemplanung Aachen und Lohmeyer Dresden, Auftraggeber: BfS).
  • Untersuchung der Auswirkungen von Kaltluftabflüssen auf die Radonkonzentration an Halden des Uranbergbaus (gemeinsam mit IFU Frankenberg, Auftraggeber: Wismut GmbH).
  • Abschätzung von Expositionen der Bevölkerung durch luft- und wassergebundene Ableitungen aus NORM-Industrien (Auftraggeber: BfS).
  • Ermittlung und Ausweisung von Radonvorsorgegebieten in Thüringen (gemeinsam mit JENA-GEOS, Jena, Auftraggeber: TLUBN).
  • Erstellung eines Probenahmeplans für die Bestimmung von Nuklidvektoren an Proben aus dem Rückbau des Kernkraftwerkes Kozloduy, Bulgarien (Auftraggeber: DIAL, Sofia, Bulgarien).

IAF berät im Rahmen von internationalen Projekten Regierungen und Behörden bei der Erarbeitung von Richtlinien und Verordnungen, beispielsweise in der Mongolei (Verordnungen und Richtlinien für die Uranproduktion und natürliche Radioaktivität), in Mozambique (Verordnungen für Tätigkeiten mit natürlicher Radioaktivität bei der Gewinnung von Mineralsanden) oder bei der Entwicklung der Regularien für den Uranbergbau im neuen Bergbaukodex der Ukraine (gemeinsam mit Projekt-Consult GmbH, Hamburg).

 

Feldarbeiten In-situ-Messungen